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Seigaku Kigen Oshō (Zen-Priester und Abt des BodhidharmaZendo Wien) war einige Jahre in Wien, als beschlossen wurde, dass der Zen-Verein neben dem „Stadt-Zendo“ in Wien einen eigenen Platz für Retreats haben sollte.

Der Vereinsvorstand einigte sich auf die Suche nach einem passenden Ort. Es wurden viele verschiedene Häuser besichtigt. Folgende vier Kriterien hatte Kigen Oshō für die Suche festgelegt: nah an Wien, leistbar, in einer wunderschönen Umgebung, welche die Leute anziehen würde und nicht allzu viel Bedarf an Renovierungsarbeiten. Es war Claudia Kiun Martini, die entdeckte, dass der Gasthof Almfrieden auf der Hohen zum Verkauf stand. Daraufhin besichtigten Kigen Oshō und Mitglieder des Vereinsvorstandes das Haus im Süden Niederösterreichs. Kigen Oshō erklärte sich bereit, als Gründungs-Osho dieses Ortes zu fungieren, kann er doch auf viele Jahre an Zen-Training unter Joshu Sasaki Rōshi im Mount Baldy Zen Center in den Bergen Kaliforniens zurückblicken. Nach seiner Mönchs-Ausbildung wurde er zum Oshō (Zen-Priester) ordiniert und leitete mehrere Jahre den Rinzai-ji Zen Temple in Los Angeles als Vize-Abt.

Der herrlich gelegene Ort auf der Hohen Wand fand große Zustimmung im Verein, und so haben zahlreiche Personen, innerhalb und außerhalb der Sangha (der Gemeinschaft der Praktizierenden), für den Ankauf des Gasthofes gespendet. Und – Wunder über Wunder – es kam genügend Geld zusammen, den „Almfrieden“ zu kaufen. Doch so wundervoll der neue Erwerb war, hatten wir doch nur drei der vier Kriterien getroffen. Denn das alte Haus benötigte umfangreiche Renovierungen.

Die Renovierungsarbeiten begannen unmittelbar nach dem Kauf des Hauses im April 2016 – mit großem Engagement der Sangha. So viele Mitglieder des Vereins haben dazu beigetragen, dass jeder einzelne Raum des Gebäudes saniert wurde. Nach ungefähr zwei Jahren waren die wichtigsten Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Natürlich werden bis heute noch weitere Arbeiten durchgeführt, aber die grundlegende Form war geschaffen. Mit großem Aufwand haben wir etwa ein komplett neues Heizungssystem eingebaut und die große Terrasse an der Süd-Ost-Seite des Hauses neu gestaltet.

Das BergZendo steht nun offen für unsere eigene Praxis und auch für externe Seminare. Denn von Anfang an war der Ort auch für Gäste aus aller Welt gedacht.

Unser nächstes Projekt ist ein neues, großes Zendo (Meditationsraum). Wir hoffen, dass das Wunder weitergeht, und dass alle Menschen, die dies lesen, sich daran beteiligen

 

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